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Von der Iffigenalp über Wildstrubelhütte und Tierbergsattel nach Lenk

Auf einen Blick

  • Start: Iffigenalp
  • Ziel: Lenk, Hotel Simmenfälle
  • schwer
  • 17,94 km
  • 7 Std. 45 Min.
  • 1492 m
  • 2788 m
  • 1105 m
  • 100 / 100
  • 100 / 100

Beste Jahreszeit

Es gibt viele schöne Wanderungen im westlichen Berner Oberland. Die Tour über den Tierbergsattel, sie ist mit etlichen Varianten wanderbar, belegt dabei mit Sicherheit einen Spitzenplatz.

Die Wanderung beginnt beim Berghaus Iffigenalp und folgt dem alten Rawilweg in Richtung Rawilpass. Der Rawilweg ist aus dem Fels herausgesprengt. Mit Halteseilen versehen, zieht er sich durch die Steilwand des Mittaghorns. Man folgt dem Weg nicht ganz bis zum Rawilpass, sondern zweigt bei Stiereläger links ab und steigt auf zu den Rawilseeleni, drei kleine Seen eingebettet in eine grossartige Szenerie. Die Wildstrubelhütte ist nun auf Sichtweite, doch der finale Schlussansteig hat es nochmal in sich. Nach der Einkehr (oder auch Übernachtung) geht es auf selbem Weg zurück bis zu den Rawilseeleni und von diesen hinauf zum Tierbergsattel. Knapp 1600 Höhenmeter sind es von hier bis hinab nach Lenk. So scheint er denn auch nie enden zu wollen, dieser Abstieg, auch wenn am Weg so beeindruckende Naturschönheiten wie der Rezligletscher oder das Flueseeli liegen. Vom Flueseeli bietet sich übrigens der kurze Gipfelabstecher auf das Flueseehöri an.

Vom Flueseeli zieht sich der Bergweg durch den Flueschafberg an einer Steilflanke zum Rezliberg hinab, einige heikle Passagen sind dabei mit Seilen gesichert. Mitten aus dem Fels schiesst dann plötzlich ein vielarmiger Wasserstrahl: Die «Siebenbrunnen» sind das Quellgebiet der Simme; und muntere Wasserspiele erlebt man auch wenig später bei den auschenden Simmenfällen, die ihre Gischt müden Wanderern ins Gesicht sprühen.

 

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Iffigenalp (1584 m) – Blattihütte (2027 m) – Stiereläger (2279 m) – Rawilseeleni (2499 m) – Wildstrubelhütte (2789 m) – Rawilseeleni (2499 m) – Tierbergsattel (2654 m) – Rezligletscherseeli (2265 m) – Flueseehöri (2138 m) – Flueseeli (2045 m) – Rezliberg/Siebenbrunnen (1405 m) – Restaurant Siebenbrunnen – Stalde (1370 m) – Barbarabrücke – Hotel Simmenfälle (1105 m) bzw. Lenk (1068 m).

Sicherheitshinweise

Anstrengende Pass- und Hüttenwanderung auf weiss-rot-weiss-markierten Bergwegen. Schwierigkeit: T3.

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung.

Tipp des Autors

Die lange Wanderung lässt etliche Varianten zu, auch kürzere. So kann man sie genussvoll in zwei Tagen wandern mit einer Übernachtung in der Wildstrubelhütte. Oder man lässt die Wildstrubelhütte aus und geht von den Rawilseeleni direkt hinauf zum Tierbergsattel (Zeitersparnis etwa 1,5 Stunden).

Anfahrt

Am besten das Auto in Lenk parken und mit dem Bus auf die Iffigenalp.

Einbahnstrasse auf die Iffigenalp. Zeiten: .30 bis .45 Bergfahrt, .00 bis .15 Talfahrt.

Parken

Parkplätze in Lenk und auf der Iffigenalp.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Lenk im Simmental, weiter mit Bus auf die Iffigenalp.

Infos zu den Bus-alpin-Linien Lenk–Iffigenalp und Lenk–Laubbärgli: www.busalpin.ch

Literatur

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 1/2/2014: Adelboden – Lenk. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wanderwege.ch

Karten

LK 1:50.000, 263T Wildstrubel.

Weitere Informationen

Lenk-Simmental Tourismus, Rawilstrasse 3, 3775 Lenk, Tel. +41 (0) 33 736 35 35, www.lenk-simmental.ch

Wildstrubelhütte, Tel. +41 (0) 33 744 33 39, www.wildstrubelhuette.ch

Berghaus Iffigenalp, Tel. +41 (0) 33 733 13 33, www.iffigenalp.ch

Flueseehütte, Tel. +41 (0) 78 926 08 92, www.fluhsee.ch

Wegbelag

  • Wanderweg (15%)
  • Pfad (85%)

Wetter

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