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Von der Axalp auf das Axalphorn

Auf einen Blick

  • Start: Axalp, Haltestelle
  • Ziel: Axalp, Haltestelle
  • schwer
  • 10,49 km
  • 4 Std. 30 Min.
  • 781 m
  • 2314 m
  • 1533 m
  • 100 / 100
  • 80 / 100

Beste Jahreszeit

Das Axalphorn ist ein Doppelgipfel mit steil abfallenden Felswänden. Eine Besteigung ist trittsicheren Berggängern vorbehalten. Wer es nicht ganz so ausgesetzt mag: Man kann auch schon bei den Aussichtspunkten Tschingel und Grätli zufrieden sein.

«Die Wanderung aufs Axalphorn bietet alles, was zu einer eindrücklichen Bergtour gehört: schwindelerregende Tiefblicke, Gratabschnitte mit inspirierender Aussicht, ein geheimnisvoller Bergsee, der umgeben ist von hoch aufragenden Felswänden, die einen ganz klein werden lassen, ein Aufstieg, der einige Schweisstropfen fordert, und kurz vor dem ausgesetzten Gipfel silbrig leuchtende Edelweiss», schreibt Wanderbuch-Autor Fredy Joss in seinem Buch «Berner Hausberge» über die Tour aufs Axalphorn. Und recht hat er!

Nach einem sanften Beginn, der Weg schlängelt sich über die Alpwiesen hinauf, erreicht man den ersten markanten Punkt: Der Tschingel ist ein schöner Aussichtsgipfel und schon allein eine Wanderung wert. Dann queren wir hinüber zum Grätli. Die dortigen Militärbauten sind nicht gerade eine Zierde in der Landschaft. Alljährlich im Herbst muss das Gebiet für das Fliegerschiessen der Schweizer Luftwaffe herhalten. Wir wandern dem Grat entlang. Die steilen Grasflanken unterhalb des Vorgipfels sind tückisch, hier sollte man nur bei trockenen Verhältnissen unterwegs sein. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind ein Muss. Sehr anspruchsvoll sind die letzten Meter vom Sattel zum Hauptgipfel. Neben einem sicheren Tritt braucht es auch die Hände zur Unterstützung.

Die Aussicht vom Axalphorn ist berauschend: tief unten liegen das Hinterburgseeli, noch tiefer der Brienzersee; darüber zieht sich der Brienzergrat vom Harder bis zum Brienzer Rothorn. Für den Abstieg wählen wir den Weg durchs stille Lütschental.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Von der Axalp (1535 m) bis Chüemad (1795 m); über Alpweiden aufsteigen bis unterhalb des Tschingelgipfels und hinüber zum Grätli (2248 m) mit Militärbauten. Auf dem Grat weiter bis unter den Vorgipfel (2308 m) und über abschüssige Grashalden in den Sattel unter dem Hauptgipfel. Auf der linken Seite des Grates (Vorsicht, steil abfallende Felswände) exponiert und über Felsstufen auf den Gipfel (2321 m). Rückweg über Grätli und Tschingel bis P. 2122 auf selbem Weg, dann links abbiegen und durch das Lütschental absteigen bis Lütschentälti (1854 m). Von hier in etwa einer Dreiviertelstunde zur Axalp.

Sicherheitshinweise

Sehr anspruchsvolle Bergwanderung. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, ausgesetzte Passage unter dem Gipfel. Bei Nässe heikel, weiss-rot-weiss markiert. Schwierigkeit: T3, Graswege zwischen Grätli und P. 2308 T4, Gratkletterei am Gipfel: T5-

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, stabile Bergschuhe.

Tipp des Autors

Anstatt durch das Lütschental könnte man auch über die Alp Urserli zum Hinterburgseeli absteigen und von dort auf dem Schnitzlerweg zurück zur Axalp wandern.

Anfahrt

Mit dem Auto über Brienz auf die Axalp.

Parken

Parkplätze auf der Axalp.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Brienz, weiter mit Postauto auf die Axalp.

Literatur

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 4/2013: Thunersee – Brienzersee. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wanderwege.ch

Fredy Joss: Berner Hausberge (nur noch antiquarisch erhältlich). ISBN 978-3-03800-206-2, AT-Verlag, www.at-verlag.ch

Fredy Joss: Alpinwandern/Gipfelziele Berner Oberland. ISBN 978-3-85902-368-0, SAC-Verlag, www.sac-cas.ch

 

Karten

LK 1:50.000, 254T Interlaken.

Weitere Informationen

Tourist Information Brienz, 3855 Brienz, Tel. +41 (0) 33 952 80 80, www.brienzersee.ch

Sportbahnen Axalp Windegg AG, Tel. +41 (0) 33 951 26 32, www.axalp.ch

 

Wegbelag

  • Asphalt (10%)
  • Pfad (74%)
  • Wanderweg (16%)

Wetter

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