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Vom Brienzersee an die junge Emme

Auf einen Blick

  • Start: Oberried
  • Ziel: Kemmeriboden Bad
  • schwer
  • 13,19 km
  • 6 Std.
  • 1420 m
  • 1910 m
  • 577 m
  • 80 / 100
  • 80 / 100

Beste Jahreszeit

Bergwanderweg bis Mirrenegg. Sehr steiler Übergang vom Brienzersee ins oberste Emmental. Von der Ällgäulücke geniesst man einen einzigartigen Rundblick auf Brienzer Rothorn, Titlis, Sustenhörner und die Berner Hochalpen. In der Tiefe liegen Meiringen und der Brienzersee. Ernst und streng wirkt der bewaldete Einschnitt der jungen Emme zwischen Hohgant und Schrattenflue auf der Emmentaler Seite. Ab Mirrrenegg Hartbelag.

Von der Station Oberried zuerst etwas unterhalb der Hauptstrasse ostwärts halten. Hierauf hangwärts abschwenkend durch die Unterführung zur Kirche und sofort tüchtig aufsteigend zum Waldrand am Hirscherenbach. Wo dieser aus einem engen Graben austritt, ist ein breiter Schuttkegel entstanden. Von hier aus überblickt man den Brienzersee beinahe in seiner ganzen Länge. Auf einer Forststrasse wird der meist ausgetrocknete Hirscherengraben überschritten. Der Weg dringt nun in den prächtigen Buchenwald ein. Ab der ersten Waldlichtung öffnet sich der Ausblick auf den See mit Iseltwald und den Bergen über der ausgedehnten Bättenalp im Faulhorngebiet. In mehreren Windungen gewinnt der breite, gut angelegte Schlittelweg an Höhe. In einer Wegbiegung ausserhalb des Waldes steht eine Hütte, wo im Bergheuet bei Gewittergefahr die Heuballen ins Trockene gebracht wurden. Durch einen weiteren Waldfleck erreicht man die Waldgrenze und tritt auf die Hangmatten unterhalb des Riedergrats hinaus. Herrlich ist der Tiefblick auf den See. Der Weg wird zum Pfad, und die Steilheit des Geländes nimmt eher noch zu. Erst ab Bitschi gibts eine etwas sanftere Verschnaufstrecke.
Nach einem weiteren recht steilen Anstieg ist die Ällgäulücke, der Gratübergang zum Kemmeribodenbad, erreicht. Fesselnd ist nicht allein die Sicht auf Brienzer Rothorn, Titlis und ins Sustengebiet; ebenso packend ist der Ausblick zu Faulhorn, Gärstehorn, Wildgärst und Axalp und den dahinter aufragenden Berner Hochalpen. Tief unten liegen Meiringen und der Brienzersee. Gegen Norden beherrschen Hohgant, die helle Schrattenflue mit dem markanten Schibengütsch und der Kemmeriboden-Einschnitt den Horizont.
Über Alpweiden gehts nun, die Hütten von Ober Läger links liegen lassend, auf den Fahrweg, der zur Alp Ällgäuli hinunterführt. Durch Wald und über eine sumpfige Hangmulde erreicht man die Mirrenegg, von wo ein Alpsträsschen zur jungen Emme hinunterführt. Bei Hinter Hübeli wechselt das Strässchen auf die linke Seite der Emme. Der junge Fluss gebärdet sich hier wie ein Wildbach. Die Schuttkegel der einmündenden Bäche lassen ahnen, wie gefährlich das Wasser nach Gewittern anschwillt. Wohltuend wirkt dagegen die behagliche Gemütlichkeit, die das gastliche Kemmeribodenbad mit seinen mächtigen Dächern ausstrahlt.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Oberried - Bitschi - Ällgäulücke - Mirrenegg - Kemmeriboden Bad

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft ganz oder teilweise auf signalisierten Wegen der Kategorie Bergwanderweg

 

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste Bergschuhe, mittelgrosser Rucksack mit Hüftgurt, Sonnenschutz, Regenbekleidung, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Picknick, genügend Flüssigkeit.

Literatur

Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Jungfrau Region Brienzersee - Oberhasli, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Karten

Swisstopo Wanderkarte 1:50'000 254T Interlaken, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: info@beww.ch, Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Wanderweg (21%)
  • Strasse (1%)
  • Pfad (40%)
  • Asphalt (36%)
  • Schotter (3%)

Wetter

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