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Im Reich der Wildbäche

Auf einen Blick

  • Start: Obersteinberg
  • Ziel: Stechelberg
  • mittel
  • 11,29 km
  • 4 Std. 20 Min.
  • 625 m
  • 2145 m
  • 915 m
  • 80 / 100
  • 60 / 100

Beste Jahreszeit

Bergwanderweg bis Trachsellauenen. Einzigartige Bergwanderung in der grossartigen Bergwelt des hinteren Lauterbrunnentales, welche 1960 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Geschichtlich, botanisch, landschaftlich und hydrologisch ist dieser mächtige, eisgepanzerte Kessel gleichermassen interessant, entspringen doch hier die «luteren Brunnen» (klare Quellen, Bäche), die dem Tal den Namen gegeben haben. Die landschaftliche Unversehrtheit, der Reichtum an Alpenblumen, das idyllische Bergseelein und die gemütliche Gastlichkeit in den Berghäusern tragen gemeinsam zum unvergesslichen Wandererlebnis bei. Durchwegs Naturweg.

Das nostalgische Berghotel Obersteinberg vermittelt noch eine Gastlichkeit wie zu Grossmutters Zeiten. Selbst die Elektrizität hat vorerst noch keinen Einzug gehalten. Es gibt wohl kaum etwas Gemütlicheres, als sich vor einem verheissungsvollen Wandertag in einer gemütlichen Gaststube zu stärken und die erwachende Natur zu bewundern (nach Pfäffer–Gimmelwald 2h10, Pfäffer–Stechelberg 1h15; nach Trachsellauenen–Stechelberg 1h40).
Vorerst gehts taleinwärts. Auf einem recht wackligen Steg überschreitet man im Schafläger die Tschingel Lütschine (nach Trachsellauenen–Stechelberg 2h) und gelangt in eine wahre Berg-Märchenwelt: Auf flechtenbewachsenen Felsbrocken ducken sich zwergwüchsige Birken und Fichten, dazwischen fliessen kleine Bäche mit Miniaturwasserfällen. In den kurzgrasigen Weiden leuchten Alpenblumen, und rundum pfeifen Murmeltiere. Ein rutschiges Weglein führt über einen Moränenwall hinauf zum Oberhornsee. Unvermittelt liegt er voraus: ein blaugrünes Auge in der Berglandschaft, umgeben von weissflaumigem Wollgras und umkränzt von Gletschereis und Felszacken.
Die schöne Alpweide beidseits des nahen Chrummbaches bildet einen wohltuenden Gegensatz zu all den Gesteinstrümmern und Granitbuckeln, die den See umgeben. Dem Bach folgend wird nun kurz talauswärts gehalten. Vor der Alphütte gehts bereits wieder hangwärts. Nach Überschreitung der Oberhornmoräne und Überquerung des Schmadribachs erreicht man bei Pkt. 2111 die Abzweigung zur Schmadrihütte (Aufstieg zur Hütte 30 min). Weitere Geröllfelder querend und Felsbändern folgend steigt man steil zum Tanzhubel ab. Hier befindet man sich fast auf gleicher Höhe wie am Ausgangspunkt der Wanderung. Überwältigend ist der Einblick in die Wildwasserlandschaft am Untersteinberg. Bis zu den Ziegenställen im Schwand sind mehrere Gletscherbäche zu überschreiten.
Auf einem Zickzack-Weg gehts schliesslich noch steiler hinunter nach Trachsellauenen, dann abseits des Talsträsschens hinaus nach Stechelberg.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Obersteinberg - Schafläger - Oberhornsee - Schwand - Stechelberg

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft ganz oder teilweise auf signalisierten Wegen der Kategorie Bergwanderweg

 

Ausrüstung

 Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste Bergschuhe, mittelgrosser Rucksack mit Hüftgurt, Sonnenschutz, Regenbekleidung, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Picknick, genügend Flüssigkeit.

Literatur

Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Jungfrau Region Brienzersee - Oberhasli, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Karten

Swisstopo Wanderkarte 1:50'000 264T Jungfrau, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: info@beww.ch, Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Wanderweg (25%)
  • Pfad (72%)
  • Asphalt (3%)

Wetter

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