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Chrine – sanfter Übergang zwischen den beiden Wispile

Auf einen Blick

  • Start: Lauenen
  • Ziel: Gsteig
  • mittel
  • 7,23 km
  • 2 Std. 40 Min.
  • 480 m
  • 1669 m
  • 1170 m
  • 60 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Mit ihrer Länge von bloss 7 km und den für einen Oberländer Verbindungsweg bescheidenen Höhendifferenzen (400 m Aufstieg, 470 m Abstieg) gilt die Chrine ( = Kerbe, Rinne) als einer der sanftesten Übergänge in der Kette der Passwege der Hinteren Gasse. Die Wälder und Bergmatten wie auch die typische bäuerliche Streubauweise unterstreichen die Lieblichkeit der Landschaft. Schöne Ausblicke ins Tal von Gsteig und ins Hochgebirge. Auf Lauener Seite gelegentlich einige sumpfige Stellen. Wenig Hartbelag.

Eine geschindelte Kirche (ohne elektrisches Licht, jedoch mit Bodenheizung!), prächtig verzierte Hausfassaden und traditionsreiche Gasthäuser veranschaulichen, weshalb Lauenen zu Recht im Bundesinventar schützenswerter Ortsbilder verzeichnet ist. Hier vermochte der Tourismus die Schönheit des gewachsenen Dorfes nur gering zu beeinflussen. Vermutlich wurde die Talschaft vom Wallis aus besiedelt, über den heute nicht mehr benützten Geltenpass westlich des Wildhorns.
Mit Saanen und Gsteig zusammen gehörte Lauenen zur Kastlanei Vanel der Grafschaft Greyerz und fiel 1555 an die Stadtrepublik Bern.
Vom Ortszentrum Lauenen gehts vorerst auf der Hauptstrasse rund 500 m taleinwärts. Prächtig ist der Blick zum imposanten Talabschluss mit den Berggipfeln rund ums Wildhorn. Am Louwibach zweigt ein Fussweg hangwärts ab, der in einen Fahrweg mündet. Dieser wiederum führt zum Umsetzer auf dem Schindelbode hinauf. Vom obersten Gehöft hält man auf grasiger Wegspur zur Höhe der aussichtsreichen Hügelkuppe, wo sich ein prächtiger Rückblick auf das Dorf und seine Kirche bietet. Der stetig ansteigende Wiesenpfad quert den Rain zum Wald hin und folgt diesem über den Sattel vorbei an der Skilift-Bergstation zur Brücke über den Sattelgrabe.
Unterwegs schöner Rückblick zur grünen Pyramide des Louenehore, zum felsigen Giferspitz und zu den weiten grünen Halden des Trütlisbergpasses. Jenseits des Bachs auf dem Fahrweg zum Fussweg der sich steil aufwärts zieht. So kann das sumpfige Gelände umgangen werden. In lichtem Wald in wenigen Kehren in die langgezogene, zwischen Höhi Wispile und Walliser Wispile gebettete Chrine. Schöner Blick ins Tal von Gsteig, das vom Oldenhorn überragt wird, und in die wilde Bergregion westlich des Sanetschpasses.
Von der Passhöhe hinunter zur obersten Alphütte, bei der ein guter Alpweg beginnt, der am Ussere Saaligraben nicht allzu steil abfällt, dann zuweilen über einen Pfad an den bewaldeten Innere Saaligraben wechselt und diesem entlang zu den Wiesen im Rohr hinunter führt. Ein Asphaltsträsschen leitet schliesslich über die Saane zur Talstrasse, die man nahe dem Ortszentrum von Gsteig erreicht. Auch die Kernzone von Gsteig ist im Bundesinventar schützenswerter Ortsbilder vermerkt.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Lauenen - Sattel - Chrine - Saaligraben - Gsteig

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft durchwegs auf Wanderwegen.

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Leichte Trekking-Schuhe, leichter Rucksack, Sonnenschutz, Regenjacke, Taschenapotheke, leichtes Picknick, genügend Flüssigkeit.

Literatur

Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Passwege im Berner Oberland, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Karten

Swisstopo Wanderkarte 1:50'000 263T Wildstrubel

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: info@beww.ch, Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Asphalt (8%)
  • Wanderweg (3%)
  • Pfad (62%)
  • Schotter (23%)
  • Strasse (3%)

Wetter

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