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Bachwochen Thun: Bachs Bibliothek

In 70 Tagen

Auf einen Blick

Wenn Johann Sebastian Bach einem Komponisten grösste Wertschätzung entgegenbringen wollte, tat er dies mit einer Transkription – indem er also ein Werk des Anderen für eigene Zwecke umschrieb oder zumindest daraus zitierte. Vivaldi gehörte dabei zu seinen wichtigsten Vorbildern, wie man etwa an Bachs Concerto D-Dur für Cembalo BWV 972 sieht, das der Italiener ursprünglich für Violine komponiert hatte. Aber auch Kompositionen von Tomaso Albinoni oder seines Cousins Johann Bernhard fanden – lange vor Kopierapparat und Internet – durch Abschreiben den Weg in Bachs Bibliothek.

Dort wohl noch nicht vertreten, aber jedenfalls einer der faszinierendsten (und heute weitgehend vergessenen) Musiker des Barock war Michel Corrette. Zwei seiner Konzerte, die sich unter anderem auf beliebte Lieder der Zeit beziehen, präsentieren Vital Julian Frey und das Orchester le phénix mit der ihnen eigenen Spielfreude und Musizierlust.

Programm:
Johann Bernhard Bach (1676–1749)
Ouverture Nr. 3 in e-Moll

Tomaso Albinoni (1671–1751)
Sonata a cinque in g-Moll, Op.2/6

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Concerto D-Dur für Cembalo solo, BWV 972 nach dem Concerto D-Dur für Violine, Streicher und Basso Continuo von Antonio Vivaldi

Michel Corrette (1707–1795)
Concerto comique Nr. 25 «Les Sauvages»
Concerto d-Moll op. 26/6 für Cembalo und Streicher

Ensemble:
Orchester le phénix

Leitung:
Olivia Schenkel

Solist:
Vital Julian Frey, Cembalo
Olivia Schenkel, Violine & Leitung

Termine im Überblick

September 2022

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